Sauerteig-Neuzüchtung

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3 Kommentare
  1. Peter Sauerwein  4. Januar 2016 um 16:42 Uhr

    Danke Lutz für deine Antort.
    Wenn ich die halbe oder viertelste Menge des Vortagesansatzes für das Anfüttern einsetzen, reduziere ich dann auch die Mehl- und Wassermenge zum Anfüttern oder belasse ich es bei 100g/100ml?

    Kann der Sauerteig auch kaputt gehen, wenn er mal kurzzeitig unter z.B. 20 °C fällt. Gibt’s da auch eine untere Grenze?

    LG Peter

    • Lutz GeißlerLutz Geißler  6. Januar 2016 um 14:55 Uhr

      Hallo Peter,
      die Mehl- und Wassermenge belässt du unverändert.
      Solange du ihn nicht einfrierst, bleibt er am Leben, auch bei 5°C oder 15°C, aber er ist dann nicht mehr so aktiv und triebfreudig wie bei 26°C oder 30°C.

  2. Lutz GeißlerLutz Geißler  4. Januar 2016 um 08:57 Uhr

    Hallo Peter,
    der Sauerteig geht kaputt, wenn er in die 40°C-Zone gerät. Vorher nicht.
    Du kannst die Aktivität des 1. Ansatzes etwas fördern, indem du z.B. den Saft eines fein geriebenen Bioapfels (mit Schale) anstatt Wasser (oder halb/halb) dazu gibst. Verwende, wenn möglich, auch Biovollkornmehle für den Ansatz.

    Nach 2-3 Tagen mit “Blubber” kannst du entweder alle 12 Stunden nachfüttern oder nur noch die halbe oder viertelste Menge des Vortagesansatzes für das Anfüttern einsetzen, damit nicht zu viele “Tierchen” zu wenig Nahrung haben. Das stärkt die Sauerteigkultur auch nochmal.

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