übrige Hefe aufbewahren?

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6 Kommentare
  1. Amelie  10. Dezember 2019 um 18:56 Uhr

    Wenn Einfrieren keine Lösung ist – was macht man denn dann mit der übrigen Hefe? Ich finde es irgendwie schade, von einem 40g-Würfel, 39,5g wegzuwerfen.

    • Lutz GeißlerLutz Geißler  15. Dezember 2019 um 19:48 Uhr

      Die Hefe hält sich ja ein paar Wochen. Zumindest konventionelle Hefe ist dann immer noch gut verwendbar. Und auch bei Biohefe geht das gut, weil sie sich bei kleinen Mengen ja im Teig über die Zeit vermehrt und wieder aktiviert wird. Der Rest hilft dem Kompostleben im Garten.

  2. M.Bienhaus  5. Juni 2019 um 17:43 Uhr

    Hallo Lutz,

    trifft das auch auf Trockenhefe zu? Habe ca.400g in dichtem Topf eingefroren. Bis jetzt kein Nachteil feststellbar.

    Viele Grüße

    Michael

    • Lutz GeißlerLutz Geißler  12. Juni 2019 um 20:19 Uhr

      Da Trockenhefe weniger Wasser als Frischhefe enthält (nur ca. 7%), sollte die Zelle das tendenziell besser überleben als bei Frischhefe.

  3. Markus  13. November 2016 um 19:33 Uhr

    Hallo Lutz,

    hmm, das gibt mir jetzt aber schon zu denken. Habe nun schon dreimal nach “Brot backen in Perfektion” tolle Brote gemacht und jedesmal ein kleinen Brocken Hefe aus der Gefriertruhe genommen. In Hugo Haehns Buch “Die Biologie der Hefe” steht “Einfrieren der Hefe ergibt keinen technischen Schaden, selbst -100° C werden vertragen.”
    Und meine Frau (Mikrobiologin) meint auch, dass die Hefezellen das abkönnen. Für meine ersten Versuche nahm ich eine höchstens erbsengroße Kugel Hefe für 1,5 kg Mehl. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Triebkraft allein durch die in dieser kleinen Menge vorhandenen Enzyme kommt.
    Ansonsten: Top Buch (wie auch BBB1) und sehr schöner Blog!
    Viele Grüße,
    Markus

  4. Lutz GeißlerLutz Geißler  13. Oktober 2016 um 13:14 Uhr

    Hefe sollte für lange Teigführungen nicht eingefroren werden, weil die Hefezellen sterben und nicht mehr vermehrungsfähig sind. Die Triebkraft geht durch das Einfrieren nicht verloren, weil sie über ein Enzym gesteuert wird, nicht über die lebende Zelle.

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